Foxterrier

Seit 2017 bereichert unsere Foxterrier Dame “Elli” unser Leben und unsere Familie.

Bereits Ende 2016 reifte der Gedanke, nach einigen Jahren des Jäger-Daseins ohne passionierten Begleiter meinen jagdlichen Umgang sowie das Familienleben durch einen Jagdhund zu bereichern. Mein Vater hatte in der Vergangenheit bereits Jagdhunde geführt, zuletzt 2 Deutsch Kurzhaar. Einen solchen konnte ich mir ebenfalls sehr gut vorstellen. Jedoch brachte die Situation zurückgegangener Niederwildbestände mich zum “darüber nachdenken”. Also beschloss ich, mich ergebnisoffen auf die Suche nach einem jagdlichen Allrounder zu machen, der sich zudem sehr gut in die Familie mit Kindern integrieren ließ. Und was soll ich sagen: Ohne je einen solchen live gesehen zu haben viel die Wahl auf einen Foxterrier. Ausschlaggebend dabei war sicher die Tatsache, dass zu dem Zeitpunkt sehr viel Schwarzwild in unserem Revier am Bentheimer Wald vorkam, und mich die Arbeit als Hundeführer auf Drückjagden sehr reizte.

Ich machte mich also auf die Suche nach entsprechenden Kontakten und Züchtern und fand im Frühjahr dann meine “Elli v. Teufelsstein” aus dem Zwinger von Stephanie Straub. Ein Glücksfall würde ich sagen, denn sowohl der neue Weggefährte wie auch der sympathische Kontakt der Züchterin begleiten mich bis heute. Und trotz skeptische Betrachtungen ob eines Terriers als Erstlingsführer gab es keine Sekunde, in der ich diesen Schritt bereut hätte: Gerade in der Familie kam Elli fantastisch zurecht, und die Familie mit ihr nicht weniger: Mein Tochter ist ein paar Wochen jünger als Elli, und die beiden harmonieren grandios.

Seit 2018 begleitet mich Elli auf Drückjagden. Am Schwarzwild ist sie extrem scharf, wie sie es auch am Raubwild ist, was bei den ersten Übungen am zur Bauprüfung bereits eindrucksvoll zu erkennen war. Auch auf Ansitzen oder bei Niederwildjagden begleitet sie mich hin und wieder. Im Winter kommt dann der eine oder andere Fuchsbau im heimischen Revier noch dazu.

2018 machte Elli zunächst die Junghundprüfung, mit Feststellung von spur- und sichtlaut. Etwas später folgte dann die Bauprüfung als Prüfungssieger mit voller Punktzahl. In 2019 absolvierte sie dann die Waldgebrauchsprüfung, ebenfalls mit voller Punktzahl. 2020 erfüllte Sie schließlich die Bedingungen zur Zuchtzulassung. Nebenbei zeigten Besuche im Schwarzwildgatter ihre Schärfe am Schwarzwild, wodurch sie lernte, sich eine gute Balance zwischen bedingungslosem Nachdruck und Durchhaltevermögen und angebrachter Vorsicht zu anzueignen. Herausgekommen ist bis heute ein nicht kopflos, aber unnachgiebig jagender treuer Begleiter, mit angenehmem Führerbezug.